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Ski-Club Deutscher Journalisten e.V.

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Aktuell
DM 2016 in Zell am See / Kaprun
Mittwoch, 04. Mai 2016

Krönung der Deutschen Journalistenmeister/Innen 2016 im ewigen Eis am Kitzsteinhorn

 

„Beat it? – das wird schwer!“, schrieb der Drittplatzierte bei den Deutschen Journalisten Ski-Meisterschaften, Oliver Sequenz, kurz nach unserem Treffen in Zell am See/Kaprun auf Facebook. In der Tat wird vor allem der letzte der drei wunderbaren Skitage im Gletscher-Skigebiet Kitzsteinhorn schwer zu toppen sein: Bei zehn Grad Celsius, Sonne pur, strahlend eisblauem Himmel und Pulverschnee fiel es den bis aus Hamburg und Berlin angereisten Kollegen schwer, sich aus Österreichs ältestem Gletscher-Skigebiet wieder zu verabschieden.
 

Kaum zu toppen allein schon deswegen, weil das Kitzsteinhorn mit 3.203 Metern über Meereshöhe weit und breit und auf jeden Fall im Salzburger Land der höchste Berg ist: Ganz so hoch kommt man zwar nicht mit den – in der Wintersaison erweiterten und noch komfortabler geführten „Gletscherjets 3 + 4“.


Glückauf in über 3000 Metern Höhe


Doch auf dem Dach der zur „Gipfelwelt 3000“ gehörenden Bergstation konnten wir auf immerhin auch schon 3.029 Metern Höhe den grandiose Ausblick auf die Bergwelt der Hohen Tauern genießen. Beim Weg auf die Plattform bekommen die Gäste beim Durchschreiten des 1970 eröffneten, 362 Meter langen Glückauf-Hanna- Stollens einen Eindruck vom Pioniergeist der Erbauer der ersten Gletscher-Seilbahn: Dort wird unter anderem beschrieben und bebildert, wie in den 1960er-Jahren nach der visionären Idee von Ing. Wilhelm Fazokas das Sommerskigebiet geplant und von mutigen Männern in Loden und Lederhose mit harter Handarbeit erschlossen wurde. 2015 feierte die Gletscherbahn ihr 50-jähriges Jubiläum: Am 12. Dezember 1965 wurden die ersten Gäste mit einer Gondelbahn zum Skifahren auf den Gletscher gebracht.
 

Gang durch den Stollen der Gletscherwelt 3000
Gang durch den Glückauf-Hanna-Stollen zur Gletscherwelt 3000



Freerider kamen voll auf ihre Kosten


Auf Höhe der Bergstation befindet sich auch der Einstieg in eine der Freeride-Touren als oberster Einstiegspunkt ins Skigebiet. Insgesamt bietet das Kitzsteinhorn fünf liftnahe Freeride-Routen, die mit einem Infosystem zur Erhöhung der Sicherheit ausgestattet sind. Pulvrigem Naturschnee bis ins späte Frühjahr hinein, Kuppen, Rinnen und Cliffjumps – auch die vielen guten Fahrer im SCIJ konnten sich über mangelnde Herausforderungen nicht beschweren und fanden eine bestens bestückte „Spielwiese“ in Weiß vor. Die Safety-Informationen zu Lawinenlage, Wetter und alpinen Gefahren gibt es an der so "Freeride Info Base" beim Alpincenter und den "Info Points" bei den Routeneinstiegen. Im PIEPS-Lawinensuchfeld lässt sich der Umgang mit dem LVS-Gerät trainieren. Von Ende November bis Anfang Mai veranstalten Kapruner Skischulen außerdem jeden Montag den Freeride Monday mit Workshops für Freeride-Einsteiger und Könner.

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Auch abseits der Pisten bietet das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn jede Menge Schneespaß
 

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Die große Schwarze: „Black Mamba“
 

Doch auch passionierte Pistenfahrer konnten sich sportlich-steilen Herausforderungen stellen: Die „Black Mamba“ getaufte schwarze Abfahrt ist bis zu 63 Prozent steil und einen Kilometer lang, dabei überwindet sie knapp 300 Höhenmeter. Ein richtig giftiger Hang – der sich in kurzer Zeit zum Lieblingshang der Verfasserin dieser Zeilen mauserte. Wer’s nicht so steil und lockerer mag: Die  Eagle Line, eine Wellenbahn mit kleineren Sprünge und Steilkurven, ist ebenfalls einen Versuch wert.
 

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Steil runter geht's auf der "Black Mamba"



Riesenslamon auf Rennstrecke am Gletscher


Auch die Clubmeisterschaft, ein Riesenslalom mit zwei Durchgängen, fand an einem der breiten, mittelsteilen Hänge im Gletscherskigebiet statt. Hoch ging es mit einem der beiden "Kitzlifte". Auf der roten 4c-Abfahrt ist auch sonst eine Rennstrecke gesteckt, auf der Jedermann seine Künste im Stangenfahren verfeinern kann. Als Starthäuschen dient eine umfunktionierte alte Gondelkabine der früheren Gletscherbahn. Leider ließ uns gerade am Renntag das Wetter kurzzeitig etwas im Stich, es war trüb und neblig und die Sicht (un)überschaubar. Trotzdem kamen fast alle den Hang heil herunter. Nur Jana Schäfer von der Deutschen Welle aus Berlin hatte Sturzpech und verletzte sich am Knie  - wir wünschen gute Besserung und hoffen, dass sie inzwischen wieder ohne Gips und fit auf den Beinen ist! Dennoch konnte sie noch durch ihre gute Zeit im ersten Lauf den dritten Platz in ihrer Altersklasse erringen.
 

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Tore im Nebel: Der Rennkurs neben dem Kitzlift



Die deutsche Journalistenmeisterin der Frauen wurde in diesem Jahr Birgit Nössing von Sky Sport News HD. Auf den zweiten Platz kam Julia Kleine vom WDR und dritte wurde Stefanie Weinberger, freie Autorin vom Tour Rennradmagazin. Bei den Herren siegte Markus Philipp vom HR, auf den zweiten Platz kam Christian Seewald vom RBB und auf dem dritten Platz kämpfte sich Oliver Sequenz von Sky Sport News HD. In der Mannschaftswertung siegte das Team von Sky Sport News HD klar.

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Die Deutschen Meister 2016: (v.l.n.r.: Markus Phillipp, Oliver Sequenz, Birgit Nössing, Julia Kleine, Stefanie Weinberger, Christian Seewald)

 

Relaxen im Infinity Pool - ebenfalls in luftiger Höhe


Doch nicht nur die Pisten waren grandios. Schwer beeindruckt waren die meisten schon bei der Anreise zum Tauern Spa, wohl eines der hervorragendsten Wellnesshotels in Österreich: Schon von unten sieht man den Skypool blau schimmern, der sich auf einer Terrasse in luftiger Höhe seitlich ans Gebäude schmiegt. Liegt man darin, kann man sich mit Blick aufs Kitzsteinhorn entspannen. Schwimmt man, scheint man direkt in die Endlosigkeit zu gleiten... keine Wand oder Abgrenzung ist mehr zu sehen, das Blau-in-Blau der Wasseroberfläche und des Himmels gehen nahtlos ineinander über. In den großen und komfortablen Zimmern geht der Luxus weiter, und auch, wenn man hungrig ist, ist im Tauern Spa hervorragend aufgehoben: Die Küche sucht ihresgleichen im Salzburger Land.

 

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Farbspiele im phänomenalen Skypool des Tauern Spa, der, anders als die angeschlossene Therme, exklusiv nur Hotelgästen zur Verfügung steht.


Besonderer Dank sei an dieser Stelle dem gesamten Team des Tauern Spa gesagt: Karl Berghammer (General Manager), Nicole Käfer (Hoteldirektorin), Ursula Wörgötter-Wagner (Empfang und Sekretariat). Ebenso natürlich Petra Hoffmann (Marketing), die die ersten Kontakte mit uns geknüpft hat, sowie Maria Hofer, Marketingleiterin des Kitzsteinhorn, für das gute Essen im Gipfelrestaurant. Renate Egger, Geschäftsführerin des Tourismusverband Zell am See Kaprun, danken wir sehr für die Überlassung der Drei-Tages Skipässe. Und Rene Tarhaus vom Ski Dome Oberschneider Kaprun hat den Riesenslalom super gesteckt und das Rennen perfekt organisiert, auch hierfür besten Dank!


Eines ist sicher: Wir werden uns bald wieder in Zell am See/Kaprun sehen! Die Lifte sind noch bis 24. Juli geöffnet, und im Herbst geht die kommende Wintersaison sehr bald wieder los (im November 2016 ist auch eine Saisoneröffnung des SCIJ dort geplant). 

 

Im Sommer gibt's in Zell am See/ Kaprun außerdem viele weitere Möglichkeiten für Aktivitäten wie Schwimmen, Wandern, Mountainbiken und vieles mehr. Im 50-Meter-Becken des Tauern Spa ziehen übrigens (auch teils prominente) Triathleten gerne ihre Bahnen und finden insgesamt ein tolles Trainingsrevier vor, in dem es auch schöne Rennrad- und Laufstrecken gibt. Vergangenes Jahr war Zell am See sogar Austragungsort der Triathlon 70.3-WM...


Vielen herzlichen Dank im Namen aller Journalisten sagen

Stefanie Weinberger und der Vorstand des Skiclubs Deutscher Journalisten


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Weitere Informationen unter

www.kitzsteinhorn.at

www.tauernspakaprun.com

www.zellamsee-kaprun.com