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Shalom zum Treffen des SCIJ international in Israel 2017

Summer Meeting des SCIJ Israel vom 15.-20. Oktober 2017

Tel aviv

Im luxuriösen Strandhotel Ramada  in Hadera war der Auftakt des diesjährigen Sommertreffens von
unseren Freunden vom SCIJ Israel. Ein großes Hallo hallte durchs Hotel als sich die 56 Kollegen seit
dem Wintertreffen in Val Cenis  wieder in die Arme schlossen. Das Programm der nächsten fünf Tage
schien vielversprechend und alle Erwartungen wurden von unseren israelischen Freunden weit übertroffen. 

Entsalzungsanlage

HAIFA
Nachdem wir eine der größten Entsalzungsanalgen Israels besuchten, führte uns der SCIJ-Bus in die
moderne Stadt Haifa. 
Diese Stadt ist nicht irgendein Kaff, sondern mit 270.000 Einwohnern
immerhin die drittgrößte des Landes, und sie hat alles, was ein bevorzugtes Reiseziel braucht -
als da wären: erstens eine einmalige Lage am
Mittelmeer mit kilometerlangen Stränden vor der
Haustür, dahinter Stadtteile und Gärten, die sich terrassenartig den Hang hinaufziehen bis zu den
Gipfeln des Karmelgebirges und zweitens eine sehr interessante Mischung der Bevölkerung,
ohne dass dies in Konflikten ausartet. Der Bürgermeister der Stadt soll einmal gesagt haben:
„Haifa hätte Glück gehabt, dass weder Moses, Mohamed oder Jesus hier gewesen sind.“

AKKO
25 km nördlich von Haifa erreichen wir die Kreuzfahrerstadt Akko. Die Stadt wurde im 3. Jahrhundert
vor Chr. bereits besiedelt. Apostel Paulus soll die christlichen Gebote in die Stadt gebracht haben.
Wie Caesarea, so wurde auch Akko von den Kreuzrittern erobert und besiedelt. Unter der Stadt bauten
sie ein gewölbeartiges Netz an Gassen und Straßen. In jüngerer Zeit diente der Ort als Gefängnis, was
ihn nicht weniger gespenstisch wirken lässt.

FASSOUTA
„Wir leben in Israel, sind aber keine Juden. Sprechen arabisch, sind aber keine Moslems.
Nein, wir sind arabische Christen.“ So, begrüßte uns der Priester des kleinen Örtchens Fassouta,
unweit der libanesischen Grenze. Fassouta zählt 3000 Einwohner, die augenscheinlich zusammen
in einer Großfamilie leben. Wie überall in Israel, so ist das Leben auch hier geprägt durch die Religion.
Unsere türkischen Kollegen konnten es kaum fassen, dass da tatsächlich ein Priester steht, der
arabisch mit uns spricht. Am Abend treffen wir in der einzigen Bar am Ort auf junge Erwachsene,
die in Tel Aviv studieren und uns die Einzigartigkeit dieses Ortes versuchen begreifbar zu
machen. Offen, friedvoll und modern, so schildern sie uns das Leben in Fassouta.  
In der Adventszeit explodiert das Dörfchen, denn Fassouta hat den drittgrößten Weihnachtsbaum
des Landes und 30.000 Besucher erfreuen sich jedes Jahr am Christkindlmarkt.
Sicher wird uns Jerry und sein Irish Pub in ewiger Erinnerung bleiben. Danke an Stella vom
SCIJ Israel, die uns ihr Heimatdorf gezeigt und wir die unglaubliche Gastfreundschaft der
offenherzigen Menschen Fassoutas genießen durften.

Fassouta

 GOLAN HÖHEN
Unser Weg führt uns durch das Ha`Hula Valley entlang der libanesischen Grenze zu den Golan Höhen.
UN-Soldaten neben einer Vielzahl an Touristen, die den atemberaubenden Blick in Richtung Syrien
richten. Oder sind wir etwa schon in Syrien oder noch in Israel?
Nun ja, da ist sich die Welt leider nicht einer Meinung. Für unsere Journalisten jedenfalls eine
einmalige Gelegenheit sich mit einem UN-Soldaten aus Australien zu unterhalten. Nicht unweit
ist Damaskus und wer genau hinhört, nimmt den Einschlag einer Bombe war. Einbildung?
Nein, leider Realität, wie uns der Soldat bestätigt.

Golanhöhen2

NAZARETH
In unzähligen Geschichten wird uns in der Bibel über das Wirken von Jesus Christus am See Genezareth
berichtet. Denn Jesus verbrachte die meiste Zeit eines Lebens im Lande Galiläa. Mit seinen 212m
unter dem Meeresspiegel ist der See von Genezareth zwischen den Bergen der Golan-Höhen
der tiefst gelegene Süßwassersee der Erde. Die fruchtbare Gegend ist nicht nur interessant für
geschichtliche Erkundungen, sondern ebenso für sportliche Touristen, dieim nahegelegenen
Nationalpark Arbel auf dem 65km langen Jesus-Trail nach Nazareth wandern und die zahlreichen
Klettersteige bezwingen können.Wir allerdings nehmen den Bus nach Nazareth, um einen Blick in die
religiösen Stätten zu werfen. Nazareth - Heimat von Jesus. Danke an Wala, die uns nicht
nur ihre Heimatstadt, sondern auch mit ihrem Nazareth Chor in die Welt des arabischen Liedgutes
entführt hat.

Nazareth

MASADA
Der letzte Tag unserer Reise führt uns durch das Jordan-Tal in Richtung des Toten Meeres.
Die Geschichte um den Tafelberg im Gebirge von Judäa diente schon für den einen oder anderen
Monumentalfilm. Masada, eine Festung von König Herodes etwa 40 vor Christus erbaut, umgeben
von Wüste und einem unglaublichem Blick auf das Tote Meer. Mit der Seilbahn geht es bei
brühender Hitze in die Welt längst vergangener Zeiten, die unser Guide Erik mit seinen Erzählungen
wieder lebendig werden lässt. Hoch über dem Toten Meer thront der Ort, der als Symbol der Freiheit
Israels gilt. Einst kämpften hier die Juden verzweifelt und letztlich erfolglos gegen den Ansturm der
römischen Besatzer. Die Bergfestung wurde im Jahr 2001 von der Unesco in die Liste des
Weltkulturerbes aufgenommen und ist einer der wichtigsten "Erinnerungsorte" für Israelis.

Golanhöhen

EIN GEDI
Wer das Tote Meer besuchen möchte, sollte sich besser beeilen. Denn der Meeresspiegel des
Toten Meeres sinkt jedes Jahr um ca. einen Meter. Grund dafür ist der steigende Wasserverbrauch
Israels und Jordaniens für die Landwirtschaft. Da das Wasser fast ausschließlich aus dem Jordan und
dem See Genezareth entnommen wird, welche das Tote Meer mit Wasser speisen, kommt so immer
weniger Wasser im Toten Meer an. Ein Gedi ist die wohl attraktivste Oase in der Wüste, die das
Tote Meer umgibt. Hier gibt es Trinkwasserquellen, Wasserfälle, natürliche Schwimmbecken mit
Süßwasser, tropische Vegetation inmitten einer wüstenhaften Landschaft. Wir befinden uns
ca. 420 m unter dem Meeresspiegel und sind an der tiefsten Stelle der Erde angelangt.Der Kibbutz
Ein Gedi liegt auf einer Anhöhe ein paar Kilometer vom Strandbad und dem Naturschutzgebiet
entfernt. Eingebettet in einen herrlichen botanischen Garten mit ungefähr 900 verschiedenen
Pflanzen.Ein Hotel mit Spa macht den Kibbutz zu einem unvergesslichen Ort der Erholung.

en gedi

Jerusalem

JERUSALEM
Nach so viel Erholung sind wir gewappnet für die „Heilige Stadt“, die wir in leider viel zu kurzer
Zeit einatmen müssen. Verwinkelte Gassen, bunte Märkte, Kirchen, Synagogen, Moscheen und viele,
viele Touristen prägen das Bild der Stadt.

Zurück im pulsierenden Tel Aviv bescherte uns das Team von SCIJ Israel
einen unvergesslichen Abend im Restaurant Baba Yaga.

 Vielen Dank für die wunderschöne Zeit mit euch allen!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an Aliza, Eliya, Stella, Wala und Rom und an die anderen Mitgliedern des SCIJ Israel, die mit viel Herz und großartigem organisatorischem Talent uns ihr facettenreiches Land gezeigt haben.